{"id":4545,"date":"2023-04-06T11:24:09","date_gmt":"2023-04-06T09:24:09","guid":{"rendered":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/?p=4545"},"modified":"2023-04-06T11:24:11","modified_gmt":"2023-04-06T09:24:11","slug":"stichprobengroesse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545","title":{"rendered":"Stichprobengr\u00f6\u00dfe"},"content":{"rendered":"\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-av_one_full-7acc1372e522d1472d3487e02738ae1c\">\n.flex_column.av-av_one_full-7acc1372e522d1472d3487e02738ae1c{\nbackground-color:#22689e;\n}\n<\/style>\n<div  class='flex_column av-av_one_full-7acc1372e522d1472d3487e02738ae1c av_one_full  avia-builder-el-0  el_before_av_hr  avia-builder-el-first  first flex_column_div  '     ><style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-lg4wq9ol-f2609e5f337254be34303865ac4f9891\">\n#top .av-special-heading.av-lg4wq9ol-f2609e5f337254be34303865ac4f9891{\nmargin:20px 20px 20px 20px;\npadding-bottom:0;\ncolor:#ffffff;\n}\nbody .av-special-heading.av-lg4wq9ol-f2609e5f337254be34303865ac4f9891 .av-special-heading-tag .heading-char{\nfont-size:25px;\n}\n#top #wrap_all .av-special-heading.av-lg4wq9ol-f2609e5f337254be34303865ac4f9891 .av-special-heading-tag{\npadding:5px 5px 5px 5px;\n}\n.av-special-heading.av-lg4wq9ol-f2609e5f337254be34303865ac4f9891 .special-heading-inner-border{\nborder-color:#ffffff;\n}\n.av-special-heading.av-lg4wq9ol-f2609e5f337254be34303865ac4f9891 .av-subheading{\nfont-size:15px;\n}\n<\/style>\n<div  class='av-special-heading av-lg4wq9ol-f2609e5f337254be34303865ac4f9891 av-special-heading-h3 custom-color-heading blockquote classic-quote  avia-builder-el-1  avia-builder-el-no-sibling '><h3 class='av-special-heading-tag '  itemprop=\"headline\"  >Stichprobengr\u00f6\u00dfe<\/h3><div class=\"special-heading-border\"><div class=\"special-heading-inner-border\"><\/div><\/div><\/div><\/div><div  class='hr av-av_hr-91d7ccd583a503147498e120fee2ff9b hr-default  avia-builder-el-2  el_after_av_one_full  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class=\"hr-inner-style\"><\/span><\/span><\/div><\/p>\n<section  class='av_textblock_section av-lg4wv3n8-57381d262a37281343566b9b62a5d743 '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p>Bis jetzt hatten wir nur auf den \u03b1-Fehler geblickt. Selbstverst\u00e4ndlich wollen wir auch wissen, wie wir den zweiten Fehler, den \u00df-Fehler beeinflussen k\u00f6nnen. Dieser Fehler kann eintreten, wenn wir in unserer Studie keinen signifikanten Unterschied finden und die Nullhypothese akzeptieren, obgleich ein tats\u00e4chlicher Unterschied besteht. Wie kann das \u00fcberhaupt geschehen? Nehmen wir zwei Operationsverfahren, von denen behauptet wird, dass das Verfahren A deutlich schneller ist als das Verfahren B. Die verk\u00fcrzte Operationszeit ist bedingt durch ein neues Instrument, das 500 \u20ac kostet. Bei diesen hohen Kosten wollen wir wissen, ob sich die Operationszeit tats\u00e4chlich verk\u00fcrzt. Wir legen fest, dass zur Kostendeckung eine Verk\u00fcrzung von 15 Minuten akzeptabel ist. Wir f\u00fchren eine Studie durch und der Unterschied zwischen beiden Gruppen betr\u00e4gt 20 Minuten. Wir jubeln bereits \u2013 gemeinsam mit dem Instrumentenhersteller -, weil das Instrument die Operation komfortabler gestaltet und es zugleich kosteneffektiv ist. Die Verwaltung des Krankenhauses ist aber nicht von der \u00dcberlegenheit \u00fcberzeugt und verlangt einen Signifikanztest, der p=0,2 erbringt. Daraufhin verbietet die Verwaltung den Gebrauch des Instrumentes. Was ist hier geschehen? Warum haben wir den deutlichen Unterschied von 20 Minuten nicht statistisch sichern k\u00f6nnen? Warum haben wir uns f\u00fcr die Nullhypothese entscheiden m\u00fcssen, dass kein Unterschied besteht, obwohl ein deutlicher Unterschied von 20 Minuten nachweisbar war?<\/p>\n<p>Das Problem wollen wir an einem zweiten Beispiel vertiefen. Wir haben ein neues Medikament, das wir bei Patienten mit einer ausgepr\u00e4gten Leberzirrhose einsetzen, die viele Krampfadern an der Speiser\u00f6hre entwickelt haben und bei denen ein hohes Risiko besteht, dass diese bluten. Das neue Medikament A soll den Druck in den Krampfadern deutlich senken und dadurch die Rate an Blutungen vermindern. In einer randomisierten Studie vergleichen wir das Medikament A gegen Placebo. Nach zw\u00f6lf Monaten hatten in der Medikamentengruppe zehn Prozent geblutet und in der Placebogruppe 20 Prozent. Das Medikament hat das Blutungsrisiko damit halbiert. Auch hier freuen wir uns zu fr\u00fch, wenn wir bereits aus dem nachgewiesenen Unterschied auch auf den Erfolg schlie\u00dfen. Denn hier betr\u00e4gt der p-Wert des Signifikanztests 0,15. Wir entscheiden uns auch hier zwangsl\u00e4ufig f\u00fcr die Nullhypothese und setzen das Medikament nicht ein.<\/p>\n<p>Wir h\u00e4tten eigentlich erwartet, dass diese gro\u00dfen und klinisch bedeutsamen Unterschiede durch die Studien hinreichend belegt werden. Wir vermuten hier einen \u00df-Fehler, d.h. wir vermuten, dass ein tats\u00e4chlicher Unterschied besteht, obwohl der Unterschied im Test nicht signifikant wird. Worauf k\u00f6nnte der \u00df-Fehler beruhen? Warum werden diese gro\u00dfen Unterschiede nicht statistisch signifikant? Es liegt an zwei Faktoren, der Stichprobengr\u00f6\u00dfe und der Streuungsbreite der Daten. Wir wollen in diesem Abschnitt den Einfluss beider Faktoren auf den Signifikanztest begreifen.<\/p>\n<div class=\"ir\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4489 alignleft\" src=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/abb17_1-300x249.png\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"299\" srcset=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/abb17_1-300x249.png 300w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/abb17_1-768x637.png 768w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/abb17_1-705x584.png 705w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/abb17_1.png 830w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/p>\n<p class=\"caption\">Abb. 11-1 \u00a0 Daten mit\u00a0zunehmender Streubreite<\/p>\n<\/div>\n<p>Wir haben unsere Naivit\u00e4t bereits verloren, unterschiedliche Ergebnisse einfach so zu bewerten, als wenn sie einem tats\u00e4chlichen Unterschied entspr\u00e4chen. Wir wissen bereits, dass Unterschiede als Schwankungen immer auftreten werden und bei der Beurteilung ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Wenn wir ein und dieselbe Population wiederholt messen, dann erhalten wir nie exakt dieselben Resultate. Sie streuen zwangsl\u00e4ufig, mehr oder weniger. Wenn wir zwei Therapien miteinander vergleichen und die beiden Gruppenergebnisse unterscheiden sich nur gering, dann handelt es sich wahrscheinlich nur um eine \u201e<i>nat\u00fcrliche<\/i>\u201c Variation ein und derselben Population und die Therapien unterscheiden sich nicht. Wenn dagegen die Unterschiede zwischen den Gruppen deutlich gr\u00f6\u00dfer sind als die \u00fcblichen Streuungen, dann vermuten wir eher einen tats\u00e4chlichen Unterschied.<\/p>\n<p>Diese Umschreibung wollen wir uns an einigen Graphiken verdeutlichen. Wir beginnen mit einfachen Box-Plots von Gruppen, die sich in ihrer Streuung deutlich unterscheiden. Woran k\u00f6nnen wir das erkennen? Indem wir auf die Verteilung der Daten achten, die durch die 95%-5%-Perzentilen gegeben sind. Zwischen diesen beiden Perzentilen befinden sich 90 Prozent aller Werte. Streuen die Werte sehr stark, dann sind die Perzentilen weit auseinander. Streuen sie nur gering, dann sind sie deutlich schmaler. Die Abbildung 11-1 zeigt bei demselben Medianwert eine zunehmende Varianz bzw. Streuungsbreite, die wir in der Regel als Standardabweichung der Werte angeben.<\/p>\n<div class=\"ir\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4369 alignleft\" src=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_2-300x115.png\" alt=\"\" width=\"412\" height=\"158\" srcset=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_2-300x115.png 300w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_2-768x295.png 768w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_2-705x271.png 705w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_2.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 412px) 100vw, 412px\" \/><\/p>\n<p class=\"caption\">Abb. 11-2 \u00a0 Kippen der Box-Plots<\/p>\n<\/div>\n<p>Betrachten wir in der Abbildung 11-2 die Box-Plots einer blauen und roten Gruppierung. Die Box-Plots sind so gew\u00e4hlt, dass sie dieselbe Streuungsbreite haben. Die Medianwerte liegen sehr weit auseinander, so dass sich die beiden Gruppen deutlich unterscheiden. Jetzt nehmen wir den blauen und roten Box-Plot und drehen ihn um 90\u00b0 im Uhrzeigersinn. Er liegt jetzt flach auf dem Boden. Wenn wir jetzt eine einfache und \u00fcbersichtliche Idee der Verteilung der Daten w\u00fcnschen, dann ziehen wir den Medianwert einfach in die H\u00f6he, so dass ein gleichschenkeliges Dreieck entsteht. Die Basis des Dreiecks ist die 95%-5%-Perzentile der Box-Plots und die H\u00f6he richten wir ein wenig willk\u00fcrlich nach der Anzahl der Personen in den Studien aus. In unserem Beispiel sollen in beide Gruppen gleich viele Personen eingeschlossen sein, so dass die Dreiecke gleich hoch sind. Die Spitze des Dreiecks entspricht dem Median, so dass wir den Unterschied zwischen den Gruppen leicht erkennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"ir\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4370 alignleft\" src=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_3-300x115.png\" alt=\"\" width=\"389\" height=\"149\" srcset=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_3-300x115.png 300w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_3-768x294.png 768w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_3-705x270.png 705w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_3.png 780w\" sizes=\"auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><\/p>\n<p class=\"caption\">Abb. 11-3 \u00a0 \u00dcberlagern der Gruppen<\/p>\n<\/div>\n<p>Betrachten wir nun die Abbildung 11-2 genauer. Beide Dreiecke \u00fcberlagern sich nicht und die Spitzen sind weit auseinander. Unsere beiden Box-Plots (blau und rot) unterscheiden sich bereits so deutlich, dass der signifikante Unterschied leicht erkannt werden kann. Anhand der Dreiecke gehen wir davon aus, dass wir uns zwei verschiedenen Populationen gegen\u00fcber sehen: der blauen Gruppe und der roten Gruppe. Was w\u00fcrden wir jetzt denken, wenn sich die Gruppen \u00fcberlagern (Abbildung 11-3). Wenn sich die Dreiecke nur ber\u00fchren, w\u00fcrden wir weiterhin behaupten wollen, dass es zwei verschiedene Populationen sind. \u00dcberlappen sie sich nur gering, beginnen unsere Zweifel und wenn sie sich sehr stark \u00fcberlappen, dann sind wir uns fast sicher, dass es sich in Wirklichkeit nur um eine Population handelt und der nachgewiesene Unterschied ist nur zuf\u00e4llig entstanden.<\/p>\n<div class=\"ir\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4371 alignleft\" src=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_4-300x116.png\" alt=\"\" width=\"378\" height=\"146\" srcset=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_4-300x116.png 300w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_4-768x297.png 768w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_4-705x273.png 705w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_4.png 780w\" sizes=\"auto, (max-width: 378px) 100vw, 378px\" \/><\/p>\n<p class=\"caption\">Abb. 11-4 \u00a0 Eine einzige Gruppe oder zwei Gruppen<\/p>\n<\/div>\n<p>Was meinen wir damit, dass es sich nur um eine Population handelt, obgleich wir doch zwei Gruppen miteinander vergleichen? Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass wir zuf\u00e4llige Stichproben aus einer Grundgesamtheit gezogen haben, um eine Hypothese zu \u00fcberpr\u00fcfen. Dieses Ausw\u00e4hlen einer Stichprobe k\u00f6nnten wir beliebig oft wiederholen. Wir w\u00fcrden erwarten, dass diese vielen Stichproben aus derselben Grundgesamtheit dennoch untereinander differieren und wir jedes Mal gering verschiedene Ergebnisse erhalten. Die Dreiecke w\u00fcrden sich alle sehr \u00fcberlagern, aber auch ein wenig auseinander liegen. Allerdings w\u00fcrden wir auch erwarten, dass die Ergebnisse sich quasi um das \u201e<i>wirkliche<\/i>\u201c Ergebnis verteilen, denn wir folgern sp\u00e4ter aus den vielen Einzelergebnissen auf das \u201e<i>wahre<\/i>\u201c Ergebnis. Wenn wir zwei Gruppen miteinander vergleichen und einen tats\u00e4chlichen Unterschied erwarten, dann m\u00fcssten sich die Stichproben voneinander so unterscheiden, als ob sie aus zwei verschiedenen Populationen gezogen worden w\u00e4ren. In der Abbildung 11-4 deuten wir unseren Glauben an, dass es sich zunehmend um eine Population handelt bzw. dass sich die Populationen nicht unterscheiden. Unser Glaube allein ist aber nicht ausreichend. Ob wir \u201e<i>richtig<\/i>\u201c glauben, \u00fcberpr\u00fcfen wir besser durch einen Signifikanztest.<\/p>\n<p>Welchen Einfluss hat nun die Streuungsbreite auf die \u00dcberlagerung? Ganz einfach. Je gr\u00f6\u00dfer die Streuungsbreite, umso breiter ist die Basis des Dreiecks. Damit \u00fcberlappen sich die Ergebnisse viel leichter und es wird schwieriger, einen Unterschied zwischen den Gruppen zu belegen. In der Abbildung 11-5 ist derselbe Unterschied zwischen den Medianwerten dargestellt, weil der Abstand der beiden Dreiecke zueinander gleich gro\u00df ist. Die Basis ist aber deutlich breiter, so dass sich die Dreiecke unterschiedlich stark \u00fcberlappen. Je gr\u00f6\u00dfer die Streuungsbreite, je h\u00f6her die Standardabweichung, umso weniger k\u00f6nnen wir behaupten, dass es sich um zwei unterschiedliche Populationen handelt. Bei einer hohen Variabilit\u00e4t scheint es fast unm\u00f6glich, dass wir jemals einen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen belegen k\u00f6nnen. Doch keine Angst, auch bei stark streuenden Werten k\u00f6nnen signifikante Unterschiede auftreten.<\/p>\n<div class=\"ir\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4546 alignleft\" src=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_5-1-300x173.png\" alt=\"\" width=\"380\" height=\"219\" srcset=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_5-1-300x173.png 300w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_5-1-705x406.png 705w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_5-1.png 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/p>\n<p class=\"caption\">Abb. 11-5 \u00a0 Unterschiedlich \u00fcberlappende Streubreiten<\/p>\n<\/div>\n<p>Nach allem, was wir bisher wissen, scheint das fast unm\u00f6glich. Aber es gibt zwei Wege. Der erste besteht darin, dass wir nur nach sehr gro\u00dfen Unterschieden suchen. Die Dreiecke r\u00fccken dann deutlich weiter auseinander und \u00fcberlappen sich weniger. Bei einer gro\u00dfen Streuung der Daten werden auch gro\u00dfe Unterschiede signifikant. Wenn wir aber nach kleinen Unterschieden suchen, dann bleibt uns noch der zweite, viel wichtigere Weg. Wir k\u00f6nnen n\u00e4mlich einen Schlankmacher einsetzen. Wir k\u00f6nnen die Basis jedes Dreiecks verschm\u00e4lern, indem wir die Stichprobe vergr\u00f6\u00dfern. Wenn wir die Fallzahl erh\u00f6hen, dann streben die stark streuenden Werte ihrem Mittelwert zu. Die Box-Plots werden schmaler, die Standardabweichungen werden kleiner und die Teststatistik bzw. Pr\u00fcfgr\u00f6\u00dfe verschiebt sich zu Gunsten der Alternativhypothese. Die Abbildung 11-6 zeigt dieselben Gruppen. Auf der rechten Seite wurde die Stichprobe drastisch erh\u00f6ht. Wahrscheinlich werden viele ungl\u00e4ubig Staunen, wie es gelingen kann, aus einem nicht-signifikanten Unterschied, einer gro\u00dfen \u00dcberlappung, einen klaren signifikanten Unterschied zu kreieren. Aber genau das ist das Prinzip. Bei einer kleinen Stichprobe beg\u00fcnstigen wir die Nullhypothese und damit einen hohen \u00df-Fehler. Wir k\u00f6nnen nicht erwarten, dass wir bei kleinen Stichproben einen signifikanten Unterschied finden. Es sei denn, der Unterschied ist relativ gro\u00df. Eine Bemerkung f\u00fcr die Erfahrenen in der Statistik: Die gew\u00e4hlten Abbildungen erf\u00fcllen einen p\u00e4dagogischen Zweck. Sie sollen hier nur ausdr\u00fccken, welche \u00fcberragende Bedeutung der Stichprobengr\u00f6\u00dfe in der Berechnung der Pr\u00fcfgr\u00f6\u00dfe zukommt.<\/p>\n<div class=\"ir\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4547 alignleft\" src=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_6-1-300x175.png\" alt=\"\" width=\"343\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_6-1-300x175.png 300w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_6-1-705x410.png 705w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fabb17_6-1.png 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 343px) 100vw, 343px\" \/><\/p>\n<p class=\"caption\">Abb. 11-6 \u00a0 Verminderte Streubreite\u00a0bei gr\u00f6\u00dferer Fallzahl<\/p>\n<\/div>\n<p>Wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, signifikante Ergebnisse zu produzieren, denn wir k\u00f6nnen theoretisch jeden Unterschied als statistisch signifikant ausweisen, wenn wir die Stichprobe nur ausreichend gro\u00df w\u00e4hlen. Selbst kleinste Unterschiede erhalten so eine scheinbare Bedeutung. Bei gro\u00dfen Datensammlungen von Tausenden Patienten, wie sie in Registern \u00fcblich ist, besteht die Gefahr, dass selbst kleine und v\u00f6llig unwichtige, klinisch \u00fcberhaupt nicht relevante Unterschiede signifikant werden. Die Signifikanz verliert hier vollst\u00e4ndig ihre Bedeutung, denn durch die hohe Fallzahl geben wir der Nullhypothese \u00fcberhaupt keine Chance. Deshalb sollten wir neben der Signifikanz auch immer darauf blicken, wie gro\u00df der absolute Unterschied zwischen den Gruppen tats\u00e4chlich ist.<\/p>\n<p>Ein interessantes Beispiel ist der Versuch der Firma Novartis, einen AT1-Antagonisten zur Vorbeugung des Diabetes mellitus zu verwenden. Nach einer f\u00fcnfj\u00e4hrigen Behandlung mit Valsartan und einer Verhaltensumstellung gelang es, das neue Auftreten von Diabetes mellitus von 36,8 Prozent auf 33,1 Prozent signifikant zu senken (0,01). In dieser prospektiv-randomisierten Doppelblindstudie (n=9306) traten alle anderen kardiovaskul\u00e4ren Komplikationen gleich h\u00e4ufig auf. Dieser geringe Unterschied von 3,7 Prozent wurde nur signifikant aufgrund der hohen Fallzahl. Die klinische Relevanz bleibt fraglich \u2013 nach f\u00fcnfj\u00e4hriger Dauerbehandlung. Au\u00dferdem wurde in derselben Studie die Substanz Nateglinide getestet, die ebenfalls von der Firma Novartis hergestellt wird und vermehrt Insulin freisetzen soll. Nateglinide zeigte in allen Zielkriterien keinen Unterschied zu Placebo. Immerhin wurden 43.000 Patienten daraufhin \u00fcberpr\u00fcft, ob sie f\u00fcr die Studie geeignet waren.<\/p>\n<p>Betrachten wir ein einfaches Beispiel, um das bisher Gelernte auch anzuwenden. Stellen wir uns vor, dass auf einem wissenschaftlichen Kongress ein randomisierter Vergleich zwischen zwei Operationsverfahren vorgestellt wird, die Entfernung des Kopfes der Bauchspeicheldr\u00fcse nach Kausch\/Whipple (PD) und dem Erhalt des Magenausgangs (PPPD). In der Studie wird eine Sterblichkeit von 2,3 Prozent vs 5,6 Prozent und Komplikationsrate von 35 Prozent vs 46 Prozent beschrieben. Die Lebensqualit\u00e4t, der Schmerzscore und die Magenmotilit\u00e4t sind nach PD geringer. Um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob die beschriebenen Unterschiede wirkliche Unterschiede sind, wurden mehrere Signifikanztests durchgef\u00fchrt. Alle oben beschriebenen Unterschiede waren nicht signifikant. Die Untersucher folgern aus ihren Ergebnissen, dass kein Unterschied zwischen PD und PPPD existiert. Dennoch empfehlen sie die PPPD. Ist das logisch? Ist das richtig? Wir k\u00f6nnen anhand der Daten keines der beiden Verfahren bevorzugen, weil wir einen signifikanten Unterschied nicht haben nachweisen k\u00f6nnen. Wir haben uns aufgrund der nicht-signifikanten Ergebnisse f\u00fcr die Nullhypothese entschieden. Eine ernsthafte Empfehlung entbehrt hier jeder Grundlage. Bedenklich ist zus\u00e4tzlich, dass die angef\u00fchrten nicht-signifikanten Unterschiede klinisch sehr relevant sind. In der PD-Gruppe ist die Sterblichkeit nur halb so hoch wie in der PPPD-Gruppe, und auch die Komplikationsrate ist mit 11 Prozent deutlich niedriger. Warum wurde dieser deutliche Unterschied nicht signifikant? Weil die Patientenzahl in der Studie zu klein war. Es darf hier ein typischer \u00df-Fehler unterstellt werden. Bei h\u00f6herer Fallzahl w\u00e4ren die dieselben Unterschiede signifikant geworden und dann h\u00e4tten die Untersucher die PD empfehlen m\u00fcssen, also genau das Gegenteil von dem, was die Untersucher mitgeteilt haben.<\/p>\n<p>Nachdem wir nun wissen, wie die Signifikanzen und Stichprobengr\u00f6\u00dfen zusammenh\u00e4ngen, sollten wir den Schlussfolgerungen von Forschern immer mit Skepsis begegnen und ihnen nicht blind vertrauen. Wenn die Studie sorgf\u00e4ltig und ausreichend beschrieben wurde, dann k\u00f6nnen wir uns leicht einen eigenen Eindruck verschaffen. Manchmal stehen die Folgerungen der Autoren auf ganz wackeligen F\u00fc\u00dfen und manchmal sind sie einfach falsch.<\/p>\n<p>Bisher haben wir immer Studien unterstellt, die einen Unterschied zwischen den Therapieverfahren nachweisen wollten. Es gibt aber auch Situationen, in denen wir die Gleichwertigkeit beweisen wollen. Mit unserem bisherigen Ansatz gelingt das nicht. Die Nullhypothese sagt nur, dass es keinen relevanten Unterschied gibt. Sie sagt nicht, dass beide Verfahren gleichwertig sind. Studien \u00fcber die Gleichwertigkeit verschiedener Verfahren sind aber genauso m\u00f6glich wie Studien \u00fcber die Verschiedenartigkeit. Sie sind nur von der Studiengestaltung und den Berechnungen etwas aufwendiger.<\/p>\n<p>Warum ist das Signifikanzniveau von 0,05 nur als willk\u00fcrlich festgelegt und nicht als dogmatisch gesichert anzusehen? Weil es Gr\u00fcnde geben kann, davon abzuweichen. Nehmen wir an, jemand entdeckt ein neues nebenwirkungsarmes Schmerzmittel, das deutlich preiswerter als ein Konkurrenzprodukt ist und noch effektiver in der Schmerzausschaltung sein soll. In einer vergleichenden Studie wurden die Schmerzen gemessen und nachgewiesen, dass weniger Schmerzmittel gegeben werden m\u00fcssen (p=0,12), um die Schmerzen gleicherma\u00dfen zu bek\u00e4mpfen. Wenn wir bei dem Signifikanzniveau von 0,05 bleiben, d\u00fcrfen wir die Nullhypothese nicht ablehnen, weil der Unterschied nicht signifikant ist. Wir k\u00f6nnten in dieser Situation aber auch sagen, dass wir auf Grund der vermuteten h\u00f6heren Potenz und wegen der geringeren Nebenwirkungen, das Signifikanzniveau auf 0,15 erh\u00f6hen und damit bewusst einen h\u00f6heren \u03b1-Fehler begehen. Allerdings m\u00fcssen wir die Festlegung des Signifikanzniveaus fairerweise vor Beginn der Studie festlegen und nicht erst, wenn die Ergebnisse vorliegen.<\/p>\n<\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-4545","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-statistikbuch"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Stichprobengr\u00f6\u00dfe - Berliner Gelassenheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Stichprobengr\u00f6\u00dfe - Berliner Gelassenheit\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Berliner Gelassenheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2023-04-06T09:24:09+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-04-06T09:24:11+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/abb17_1-300x249.png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Bartholom\u00e4us B\u00f6hm\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Bartholom\u00e4us B\u00f6hm\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"15\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545\"},\"author\":{\"name\":\"Bartholom\u00e4us B\u00f6hm\",\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/e7bb56a842d02bb40f4663709bf5242d\"},\"headline\":\"Stichprobengr\u00f6\u00dfe\",\"datePublished\":\"2023-04-06T09:24:09+00:00\",\"dateModified\":\"2023-04-06T09:24:11+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545\"},\"wordCount\":2830,\"publisher\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/e7bb56a842d02bb40f4663709bf5242d\"},\"image\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/04\\\/abb17_1-300x249.png\",\"articleSection\":[\"Statistikbuch\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545\",\"url\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545\",\"name\":\"Stichprobengr\u00f6\u00dfe - Berliner Gelassenheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/04\\\/abb17_1-300x249.png\",\"datePublished\":\"2023-04-06T09:24:09+00:00\",\"dateModified\":\"2023-04-06T09:24:11+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545#primaryimage\",\"url\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/04\\\/abb17_1-300x249.png\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/04\\\/abb17_1-300x249.png\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/4545#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Stichprobengr\u00f6\u00dfe\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/#website\",\"url\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/\",\"name\":\"Berliner Gelassenheit\",\"description\":\"Heiterkeit und Widerspr\u00fcche\",\"publisher\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/e7bb56a842d02bb40f4663709bf5242d\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":[\"Person\",\"Organization\"],\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/e7bb56a842d02bb40f4663709bf5242d\",\"name\":\"Bartholom\u00e4us B\u00f6hm\",\"logo\":{\"@id\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/image\\\/\"},\"description\":\"Prof. Dr. med. Dr. phil. Bartholom\u00e4us B\u00f6hm LL.M B.A. M.A B.Sc Chirurg, Philosoph, Jurist, Soziologe \u00d6konom, Kulturwissenschaftler\",\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\"],\"url\":\"http:\\\/\\\/berlin-boehm.de\\\/Kanty\\\/archive\\\/author\\\/barthoberlin-boehm-de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Stichprobengr\u00f6\u00dfe - Berliner Gelassenheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Stichprobengr\u00f6\u00dfe - Berliner Gelassenheit","og_url":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545","og_site_name":"Berliner Gelassenheit","article_published_time":"2023-04-06T09:24:09+00:00","article_modified_time":"2023-04-06T09:24:11+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/abb17_1-300x249.png","type":"","width":"","height":""}],"author":"Bartholom\u00e4us B\u00f6hm","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Bartholom\u00e4us B\u00f6hm","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"15\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545#article","isPartOf":{"@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545"},"author":{"name":"Bartholom\u00e4us B\u00f6hm","@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/#\/schema\/person\/e7bb56a842d02bb40f4663709bf5242d"},"headline":"Stichprobengr\u00f6\u00dfe","datePublished":"2023-04-06T09:24:09+00:00","dateModified":"2023-04-06T09:24:11+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545"},"wordCount":2830,"publisher":{"@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/#\/schema\/person\/e7bb56a842d02bb40f4663709bf5242d"},"image":{"@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/abb17_1-300x249.png","articleSection":["Statistikbuch"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545","url":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545","name":"Stichprobengr\u00f6\u00dfe - Berliner Gelassenheit","isPartOf":{"@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545#primaryimage"},"image":{"@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/abb17_1-300x249.png","datePublished":"2023-04-06T09:24:09+00:00","dateModified":"2023-04-06T09:24:11+00:00","breadcrumb":{"@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545#primaryimage","url":"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/abb17_1-300x249.png","contentUrl":"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/abb17_1-300x249.png"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4545#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Stichprobengr\u00f6\u00dfe"}]},{"@type":"WebSite","@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/#website","url":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/","name":"Berliner Gelassenheit","description":"Heiterkeit und Widerspr\u00fcche","publisher":{"@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/#\/schema\/person\/e7bb56a842d02bb40f4663709bf5242d"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":["Person","Organization"],"@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/#\/schema\/person\/e7bb56a842d02bb40f4663709bf5242d","name":"Bartholom\u00e4us B\u00f6hm","logo":{"@id":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/#\/schema\/person\/image\/"},"description":"Prof. Dr. med. Dr. phil. Bartholom\u00e4us B\u00f6hm LL.M B.A. M.A B.Sc Chirurg, Philosoph, Jurist, Soziologe \u00d6konom, Kulturwissenschaftler","sameAs":["http:\/\/berlin-boehm.de"],"url":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/author\/barthoberlin-boehm-de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4545","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4545"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4545\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4548,"href":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4545\/revisions\/4548"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4545"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4545"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4545"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}