{"id":4165,"date":"2023-04-05T07:50:46","date_gmt":"2023-04-05T05:50:46","guid":{"rendered":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/?p=4165"},"modified":"2023-04-05T07:50:47","modified_gmt":"2023-04-05T05:50:47","slug":"narbenhernie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4165","title":{"rendered":"Narbenhernie"},"content":{"rendered":"\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-av_one_full-7acc1372e522d1472d3487e02738ae1c\">\n.flex_column.av-av_one_full-7acc1372e522d1472d3487e02738ae1c{\nbackground-color:#22689e;\n}\n<\/style>\n<div  class='flex_column av-av_one_full-7acc1372e522d1472d3487e02738ae1c av_one_full  avia-builder-el-0  el_before_av_hr  avia-builder-el-first  first flex_column_div  '     ><style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-lg39pube-6faf848b9f69a3dff5b97c002418cc39\">\n#top .av-special-heading.av-lg39pube-6faf848b9f69a3dff5b97c002418cc39{\nmargin:20px 20px 20px 20px;\npadding-bottom:0;\ncolor:#ffffff;\n}\nbody .av-special-heading.av-lg39pube-6faf848b9f69a3dff5b97c002418cc39 .av-special-heading-tag .heading-char{\nfont-size:25px;\n}\n#top #wrap_all .av-special-heading.av-lg39pube-6faf848b9f69a3dff5b97c002418cc39 .av-special-heading-tag{\npadding:5px 5px 5px 5px;\n}\n.av-special-heading.av-lg39pube-6faf848b9f69a3dff5b97c002418cc39 .special-heading-inner-border{\nborder-color:#ffffff;\n}\n.av-special-heading.av-lg39pube-6faf848b9f69a3dff5b97c002418cc39 .av-subheading{\nfont-size:15px;\n}\n<\/style>\n<div  class='av-special-heading av-lg39pube-6faf848b9f69a3dff5b97c002418cc39 av-special-heading-h3 custom-color-heading blockquote classic-quote  avia-builder-el-1  avia-builder-el-no-sibling '><h3 class='av-special-heading-tag '  itemprop=\"headline\"  >Narbenhernie<\/h3><div class=\"special-heading-border\"><div class=\"special-heading-inner-border\"><\/div><\/div><\/div><\/div><div  class='hr av-av_hr-91d7ccd583a503147498e120fee2ff9b hr-default  avia-builder-el-2  el_after_av_one_full  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class=\"hr-inner-style\"><\/span><\/span><\/div><\/p>\n<section  class='av_textblock_section av-lg39t32o-f934bd0105b303b36cb89d9d0f09b110 '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p>Narbenhernien sind Sp\u00e4tfolgen einer Laparotomie und leider nicht immer vermeidbar. Viele treten klinisch erst nach Jahren in Erscheinung.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_8\">Klinik<\/h4>\n<p>Gro\u00dfe Hernien sind meistens asymptomatisch und werden durch eine zunehmende Schwellung auff\u00e4llig. Kleine Hernien neigen dagegen eher zur Inkarzeration, wobei sich bevorzugt Teile des Omentum majus oder seltener des D\u00fcnndarms einklemmen. Manchmal finden sich auch multiple kleine Hernien in einer l\u00e4ngeren Narbe als Ausdruck einer Sch\u00e4digung des gesamten Faszienskeletts in diesem Bereich. Bei der klinischen Untersuchung imponieren die meisten Hernien als reponible Vorw\u00f6lbungen im Bereich der Narbe. Die auseinandergewichenen Faszien sind h\u00e4ufig gut palpabel.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_9\">Diagnostik<\/h4>\n<p>Bei sehr adip\u00f6sen Bauchdecken und einem unklaren Befund kann die exakte Ausdehnung der Hernie und die Zusammensetzung der gesamten Bauchwand sonographisch spezifiziert werden. Vor einer geplanten Operation sollte abgesch\u00e4tzt werden, ob eine Reposition des Bruchinhaltes und eine spannungsfreie Adaptation der Bauchwand gelingen kann oder nicht.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_10\">Operationsindikation<\/h4>\n<p>Grunds\u00e4tzlich besteht bei allen Narbenhernien eine Operationsindikation, weil sich die Hernie im Laufe der Zeit vergr\u00f6\u00dfert und eine sp\u00e4tere Versorgung zunehmend schwieriger wird. Von einer Operation sollte aber bei einem sehr hohen Operationsrisiko oder einer Peritonealkarzinose abgesehen werden. Bei jeder Einklemmung besteht immer eine absolut dringliche Operationsindikation.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_11\">Operation<\/h4>\n<p>Bei der operativen Korrektur der Narbenhernie werden die Narbe und Teile der Haut exzidiert. Da sich der Bruchsack mit Bruchinhalt direkt unter der Haut befinden kann, sollte bis zur eindeutigen Kl\u00e4rung der Situation vorsichtig in die Tiefe disseziert werden. Am Einfachsten werden der Bruchsack er\u00f6ffnet und der Bruchinhalt in die Bauchh\u00f6hle verlagert, was bei einem relaxierten Patienten meistens problemlos gelingt. Danach werden bei kleinen Br\u00fcchen der Bruchsack reseziert und die stabilen Faszienr\u00e4nder dargestellt. Bei gro\u00dfen Fasziendefekten wird der Bruchsack nicht entfernt, weil er als dorsales Netzlager verwendet werden kann, wenn das Netz in Sublay-Technik implantiert werden soll.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_12\">Fasziendoppelung<\/h4>\n<p>Zur Reparation w\u00e4re zwar eine direkte Adaptation der Faszien w\u00fcnschenswert, sie f\u00fchrt aber fast immer zu einer sehr hohen Wundspannung. Damit steigt das Risiko eines erneuten Hernienrezidives auf \u00fcber 50 Prozent an. Selbst durch die fr\u00fcher propagierten Fasziendoppelungen wurden die Rezidive nicht wesentlich vermindert. Aus historischen Ergebnissen und neuen experimentellen Studien kann gefolgert werden, dass die Faszien nur dann mit einem nicht-resorbierbaren Nahtmaterial direkt zu n\u00e4hen sind, wenn die Wundspannung nach der Naht sehr gering ist und das Gewebe von der Qualit\u00e4t fest genug erscheint, was selten der Fall ist. Fasziendoppelungen sind heute verlassen, weil sie im Vergleich zur einfachen Naht nicht besser sind, sondern die nachteilige Wundspannung nur noch erh\u00f6hen. Bei fast allen Hernien ist die Implantation eines Kunststoffnetzes angezeigt. Im Vergleich zur Netzimplantation steigt das Risiko eines Rezidivs um das Drei- bis Vierfache, wenn die Hernie nur mit einer Naht versorgt wird. Die fr\u00fcher beschriebenen Techniken der Entlastungsinzisionen, Sehneneinkerbungen oder sonstigen plastischen Rekonstruktionen sind nur selten bei monstr\u00f6sen Hernien angezeigt, um die Faszienr\u00e4nder zu adaptieren. Hier hat sich mittlerweile das aufwendige Separationsverfahren nach Ramirez durchgesetzt.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_13\">Netzimplantation<\/h4>\n<p>In der \u00fcberwiegenden Mehrzahl der Patienten steht die Wunde unter Spannung, so dass ein nicht-resorbierbares Netz zur Unterst\u00fctzung des Faszienskeletts eingelegt wird. Resorbierbare Netze eignen sich nicht f\u00fcr die Hernienreparation, weil die Bauchdecke nach der Resorption des Materials keine ausreichende Festigkeit aufweist. W\u00e4hrend fr\u00fcher sehr feste (schwere) Netze aus reinem Polypropylen implantiert wurden, die zu einer festen Narbenplatte f\u00fchrten, sind heute verschiedene Materialien verf\u00fcgbar, die manchmal aus resorbierbaren und nicht-resorbierbaren Teilen bestehen. Durch solche Mischungen wird eine ausreichende postoperative Haltekraft garantiert und zugleich der dauerhaft verbleibende Anteil des Materials deutlich vermindert. Ob sie aber z. B. einem \u201eleichten\u201c reinen Polypropylennetz \u00fcberlegen sind, ist weiterhin fraglich.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_14\">Alloplastisches Material<\/h4>\n<p>Jeder Chirurg, der alloplastisches Material verwendet, sollte wissen, dass das umgebende Gewebe auf alle Materialien mit einer larvierten chronischen Entz\u00fcndung sowie Fibrosierung reagiert. Diese Reaktionen sind je nach Kompatibilit\u00e4t der verschiedenen Materialien unterschiedlich und ihre Langzeiteffekte nicht eindeutig vorhersehbar. Gro\u00dfporige leichtgewichtige Netze mit glatter Oberfl\u00e4che heilen am Besten ein. Die histologisch nachweisbaren Ver\u00e4nderungen waren der Anlass, dass wiederholte Diskussionen dar\u00fcber ausgel\u00f6st wurden, ob die Netze nicht langfristig Sarkome oder andere Malignome induzieren k\u00f6nnten. Bisher gibt es aber neben den histologischen Ver\u00e4nderungen keine eindeutigen klinischen Hinweise auf eine \u201emaligne Potenz\u201c. Die Zukunft wird erweisen m\u00fcssen, welche Risiken tats\u00e4chlich von der Langzeitimplantation eines Netzes ausgehen. \u00c4ltere Netzarten mit hohem Gewicht und kleiner Progengr\u00f6\u00dfe tendierten zu chronischen Entz\u00fcndungen, so dass die Implantate schrumpften. Neuere Untersuchungen beim Menschen offenbarten, dass die leichtgewichtigen Netzen sehr gut ohne jegliche Schrumpfungstendenz einheilen. Netze verkleinern sich wahrscheinlich nur dann, wenn sie durch eine Infektion nicht normal einheilen k\u00f6nnen. Es ist deshalb nicht erforderlich, dass die Netze die Naht weiter als 5 cm \u00fcberlagern.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_15\">Sublay-\/Inlay-\/Onlay-Technik<\/h4>\n<p>Das Netz kann an drei Stellen platziert werden. Am H\u00e4ufigsten wird es in der so genannten Sublay-Technik zwischen Muskulatur und Peritoneum\/hintere Rektusscheide gelegt, weil der intraabdominelle Druck so zun\u00e4chst auf das Netz und dann erst auf die Faszie wirkt. Eine Bedeckung des Kunststoffnetzes mit Peritoneum oder Omentum majus ist unbedingt empfehlenswert, weil ansonsten intraperitoneale Organe mit dem Netz verwachsen k\u00f6nnen und sogar intestinale Fisteln zu f\u00fcrchten sind. Wenn solch ein Bedeckungsdefekt zu erwarten ist, dann sollte bei der Pr\u00e4paration der Bruchsack nicht entfernt, sondern als Material zur Bedeckung der Viszera verwendet werden. Nur wenige Chirurgen pr\u00e4ferieren konsequent die Onlay-Technik, bei der das Netz zwischen Faszie und Subkutangewebe implantiert wird. Dieses Verfahren ist deutlich schneller zu realisieren als die Sublay-Implantation, weil die Schicht zwischen Faszie und subkutanem Fettgewebe leicht zu dissezieren ist. Man sollte aber ber\u00fccksichtigen, dass dort zwei bradytrophe Schichten (Fett und Faszie) mit einem Netz zusammen heilen sollen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen sehr starke Schmerzen auftreten, weil das Netz mit nicht-resorbierbaren Nahtmaterial auf der Faszie fixiert wird und dabei Nerven erfasst werden. Persistierende Serome sind hierbei nicht ungew\u00f6hnlich. Sie sollten unter streng aseptischen Kautelen entlastet werden. Eine Bauchbinde oder \u00e4hnliches wird f\u00fcr wenige Tage rezeptiert, damit auf die \u00e4u\u00dferen Schichten Druck ausge\u00fcbt wird und die Schichten (theoretisch) besser verkleben. Noch seltener als die Onlay-Technik wird die Inlay-Technik angewendet, in der das Netz nur in den Defekt eingen\u00e4ht wird. Bei diesem Verfahren ist mit einer hohen Rezidivrate an den Nahtstellen zu rechnen, so dass es \u201eaussichtslosen\u201c F\u00e4llen vorbehalten bleibt, die nicht anders versorgt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"ir\">\n<p class=\"caption\"><b><i><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-3779\" src=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Onlay1-300x84.jpg\" alt=\"\" width=\"289\" height=\"81\" srcset=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Onlay1-300x84.jpg 300w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Onlay1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px\" \/><\/i><\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3780\" src=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Onlay2-300x84.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"84\" srcset=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Onlay2-300x84.jpg 300w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Onlay2.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p class=\"caption\"><b><i>Onlay-Einlage des Netzes<\/i><\/b><\/p>\n<\/div>\n<h4 id=\"heading_id_58\">Sublay-Technik<\/h4>\n<p>Die Sublay-Technik wird pers\u00f6nlich bei allen Hernien in der Mittellinie bevorzugt, weil das Netz hier leicht und unkompliziert auf die hintere Rektusscheide implantiert werden kann. Nach der Exzision der Narbe und der Pr\u00e4paration des Bruchsackes wird die gesamte hintere Rektusscheide freigelegt. Dabei wird immer die Bauchh\u00f6hle er\u00f6ffnet und die Verwachsungen werden gel\u00f6st. Als erster rekonstruktiver Schritt werden das Peritoneum bzw. die hintere Rektusscheide mit einer fortlaufenden Naht verschlossen. Das Netz wird 3-5 cm \u00fcberlappend zwischen Rektusmuskulatur und hinterer Rektusscheide eingelegt und mit wenigen Einzelknopfn\u00e4hten fixiert, damit es beim Faszienverschluss nicht verrutschen kann. Das Netz sollte passend zurecht geschnitten werden, weil umgeschlagene Kanten schlecht einheilen und sp\u00e4ter Schmerzen hervorrufen k\u00f6nnten. Ein weite \u00dcberlappung des Netzes ist nicht vorteilhaft. Die Linea alba wird nach der Resektion bzw. Anfrischung der Faszienr\u00e4nder mit einer fortlaufenden Schlingennaht verschlossen. Auf eine subfasciale Drainage wird fast immer verzichtet, w\u00e4hrend ein subkutane Redon-Drainage regelhaft eingelegt wird. Eine perioperative Antibiotikabehandlung \u00fcber 24 Stunden wird immer vorgenommen.<\/p>\n<div class=\"ir\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3673\" src=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Sublay1-300x84.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"84\" srcset=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Sublay1-300x84.jpg 300w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Sublay1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3674\" src=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Sublay2-300x84.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"84\" srcset=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Sublay2-300x84.jpg 300w, http:\/\/berlin-boehm.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Sublay2.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p class=\"caption\"><b><i>Sublay-Einlage des Netzes<\/i><\/b><\/p>\n<\/div>\n<h4 id=\"heading_id_16\">Wahl des Operationsverfahrens<\/h4>\n<p>In \u00e4hnlicher Weise werden alle anderen Narbenhernien versorgt: Es wird immer in Sublay-Technik ein nicht-resorbierbares Netz implantiert, das die Inzision ausreichend weit \u00fcberlappt. Wenn das Netz direkt auf die Viszera gelegt werden muss, dann wird von einigen Chirurgen ein resorbierbares Netz unter das nichtresorbierbare gelegt oder als teurere Alternative ein Netz gew\u00e4hlt, das einseitig mit einer Hyaluronidaseschicht bedeckt ist. Ob diese Schicht im Vergleich mit resorbierbaren Netzen weniger Probleme bietet, ist nicht gekl\u00e4rt. Sollten sich die tragendenden Faszienr\u00e4nder nicht gut adaptieren lassen, dann sollte eine langstreckige Entlastungsinzision der Externusaponeurose lateral der Rektusscheide erwogen werden, um das Netz in der Mittellinie mit einer tragenden Schicht zu bedecken. Dazu muss das subkutane Fettgewebe weit bis nach lateral auf der Faszie disseziert werden, was zu einer gro\u00dfen Wundfl\u00e4che und sp\u00e4teren potentiellen Wundheilungsst\u00f6rung f\u00fchrt. Diese Inzisionen des Externus vom thorakalen Ansatz bis fast zu Leistenband, die durch Ramirez besonders bekannt wurden, d\u00fcrfen nicht durch den Internus fortgesetzt werden, weil zwischen Internus und Transversus die Gef\u00e4\u00dfe und Nerven verlaufen. Bei vollst\u00e4ndiger Inzision k\u00f6nnen die Faszienr\u00e4nder auf diese Weise noch einmal um etwa zwei Zentimeter pro Seite nach medial mobilisiert werden. Erscheint das gesamte Faszienskelett br\u00fcchig und wenig belastbar, k\u00f6nnte es noch zus\u00e4tzlich durch ein Onlay-Netz verst\u00e4rkt werden.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_59\">Quere Inzisionen<\/h4>\n<p>Quere Inzisionen sind schwierig zu versorgen, wenn sie lateral der Rektusscheide liegen und Netze in Sublay-Technik implantiert werden sollen. Im Unterbauch ist die Operation leichter, weil das Netz hier zwischen pr\u00e4peritonealem Fett und der Faszia transversalis eingelegt werden kann. Im Oberbauch ist das aber nicht m\u00f6glich, denn hier kann das Peritoneum nicht von der Faszie pr\u00e4pariert werden. Als Netzlager wird hier die Schicht zwischen Externus und Internus gew\u00e4hlt. Die typischen queren Laparotomien reichen von der Mittelline weit in die schr\u00e4ge Bauchmuskulatur. Um ein gutes Netzlager zu gewinnen, wird zun\u00e4chst die Rektusscheide freigelegt. Danach wird die laterale Schicht zwischen Internus und Externus dargestellt und im letzten Schritt die laterale Rektusscheide er\u00f6ffnet, um das Netzlager zu komplettieren. Bei queren Hernien behelfen sich viele Operateure mit der Onlay-Technik, die deutlich leicht zu bewerkstelligen ist. Die Hernie wird dargestellt und die Faszienr\u00e4nder getrimmt. Nach dem Nahtverschluss wird ein Netz zwischen Faszie und subkutanem Fett implantiert. Das Netz kann mit resorbierbaren F\u00e4den fixiert werden, weil es bereits nach einigen Tagen fixiert ist. Beim Knoten sind \u201eLuftknoten\u201c eher g\u00fcnstiger, um keine Nerven \u201eeinzuknoten\u201c.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_17\">Abdominelles Kompartment-Syndrom<\/h4>\n<p>Es ist dringend davor zu warnen, die Bauchdecke unter Spannung adaptieren zu wollen, auch wenn es intraoperativ bei einem relaxierten Patienten m\u00f6glich erscheint. Wenn die Spannung sehr gro\u00df ist, dann steigt der intraabdominelle Druck nach dem Faszienverschluss rasch an und l\u00f6st ein abdominelles Kompartment-Syndrom aus. Es f\u00fchrt zu denselben physiologischen Ver\u00e4nderungen wie ein Pneumoperitoneum: erh\u00f6hter Beatmungsdruck, verminderte Compliance und erh\u00f6hte Resistenz der Lunge, verminderter ven\u00f6ser R\u00fcckstrom, vermindertes Herzminutenvolumen, erh\u00f6hte kardiale Nachlast und Durchblutungsst\u00f6rungen im Splanchnikusgebiet. Dieser Zustand sollte unbedingt vermieden werden, zumal viele Patienten bereits pr\u00e4operativ kardiale oder pulmonale Risiken aufweisen.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_60\">Pneumoperitoneum<\/h4>\n<p>Um ein abdominelles Kompartment-Syndrom zu vermeiden, sollte bereits bei der pr\u00e4operativen Untersuchung abgesch\u00e4tzt werden, ob eine Reposition des Bruchinhaltes ohne gro\u00dfe Schwierigkeit m\u00f6glich ist. Wenn zu vermuten ist, dass die Bauchdecke aufgrund ihrer Eigenspannung zu stark kontrahiert ist und eine Reposition erschwert, dann kann vor der Versorgung der Narbenhernie ein Pneumoperitoneum angelegt werden. Dazu wird ein Katheter in die Peritonealh\u00f6hle implantiert, \u00fcber den ein kontinuierliches Pneumoperitoneum mit Luft aufgebaut wird. Zu diesem Zweck wurde eine Vielzahl unterschiedlicher Kathetersysteme verwendet. Pers\u00f6nlich wird ein Portsystem bevorzugt, dessen Schlauch in die Bauchh\u00f6hle und dessen Reservoir subkutan auf den unteren Rippen implantiert wird. Transkutan wird dann nach zwei Wochen t\u00e4glich so viel Luft implantiert, bis der Patient ein unangenehmes Ziehen versp\u00fcrt. Nachdem das Pneumoperitoneum einmal etabliert wurde, betr\u00e4gt die t\u00e4gliche Luftinsufflation 500-800 ml und wird der klinischen Situation angepasst. Neben einem Spannungsgef\u00fchl und Schmerzen in den Schultern, sollte unbedingt auf die kardiale und pulmonale Funktion geachtet werden. Den Patienten wird empfohlen, sich f\u00fcr mindestens drei bis vier Stunden zu schonen und danach frei zu bewegen. Das Pneumoperitoneum wird f\u00fcr mindestens drei Wochen aufgebaut und dann bei ausreichender Distension der Narbenbruch korrigiert. Eine gute Thromboseprophylaxe ist unbedingt erforderlich. Die Vorteile eines Pneumoperitoneums sind nicht nur die Dehnung der Bauchwand, so dass der Bruchinhalt wieder in die Bauchh\u00f6hle verlagert werden kann, sondern auch das Ausd\u00fcnnen von intraabdominellen Verwachsungen und eine Verbesserung der Zwerchfellfunktion, die die postoperativen pulmonalen Komplikationen reduzieren hilft. Mit dieser Methode k\u00f6nnen selbst monstr\u00f6se Hernien versorgt werden, ohne die Externusaponeurosen spalten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_18\">Laparoskopische Netzimplantation<\/h4>\n<p>Von einigen Chirurgen wird die laparoskopische Adh\u00e4siolyse und Netzimplantation pr\u00e4feriert. Bei diesem Verfahren wird von einigen Operateuren der Fasziendefekt nicht disseziert und verschlossen, sondern lediglich ein Netz von innen auf die Bruchpforte gelegt und fixiert. Andere adaptieren dagegen den Fasziendefekt \u00fcber eine \u201etranskutane\u201c Naht. Bei beiden Verfahren sollte das Netz den Bruch unbedingt f\u00fcnf Zentimeter \u00fcberlappen. Zur Fixation werden Stapler oder Tacker eingesetzt, die zum Teil resorbierbar sind. Zus\u00e4tzlich wird das Netz mit N\u00e4hten fixiert, die \u00fcber kleine Stichinzisionen durch die gesamte Bauchdecke gelegt werden. Von einigen wird dazu ausschlie\u00dflich Gore-Tex verwendet, das nur wenig Tendenz zeigt, mit den Viszera zu verkleben. Aber auch andere alloplastische Materialien werden implantiert, ohne dass das Risiko einer gef\u00fcrchteten enteralen Fistel sehr hoch zu sein scheint. Ob sich dieses Verfahren als echte Alternative dauerhaft durchsetzen wird, ist noch nicht abzusch\u00e4tzen. Pers\u00f6nlich wird die Rekonstruktion des Faszienskeletts bevorzugt.<\/p>\n<h4 id=\"heading_id_61\">Prognose<\/h4>\n<p>Eine Netzimplantation bedeutet nicht, dass es keine Rezidive gibt. In der Literatur werden nach Netzeinlage Rezidivquoten von null bis 24 Prozent beschrieben. Mit steigender Nachbeobachtungszeit erh\u00f6ht sich die Rezidivquote. Sie steigt zun\u00e4chst linear an, um dann bei ca. zehn bis 30 Prozent ein Plateau zu erreichen. Als wichtige Einflussgr\u00f6\u00dfen auf die dauerhafte Heilungsquote gelten sicherlich ein ausreichend gro\u00dfes, \u00fcberlappendes Netz und vollst\u00e4ndige Exploration der gesamten Fasziendefekte bei der Reparation. Es ist nicht ausreichend, bei einer 30 Zentimeter cm langen Mittellinienlaparotomie mit einer \u00a0drei Zentimeter durchmessenden Bruchl\u00fccke lediglich die Bruchl\u00fccke zu versorgen und ein zehn Zentimeter durchmessendes Netz zu implantieren. Pers\u00f6nlich wird immer die gesamte \u201edurchl\u00f6cherte\u201c Wunde er\u00f6ffnet und mit einem gro\u00dfen Netz versorgt.<\/p>\n<\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[34],"tags":[],"class_list":["post-4165","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-chirurgie"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Narbenhernie - Berliner Gelassenheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"http:\/\/berlin-boehm.de\/Kanty\/archive\/4165\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Narbenhernie - 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